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Literatur- & Presseerwähnungen




Cube Ausgabe 4/2017

Dachausbauten und Aufstockungen von Johannes Kottjé

ALTBAU MINIMALISTISCH

 





Buchveröffentlichung von zwei Projekten

Dachausbauten und Aufstockungen von Johannes Kottjé

Dachausbauten und Aufstockungen
von Johannes Kottjé
Attraktive Räume zum Wohlfühlen
Erschienen 2014 bei der DVA 


Lichtdurchflutet und multifunktional

Dachgeschoss eines historischen Reihenhauses
Dachgeschoss eines historischen Reihenhauses

Das Prinzip Dachwohnung

Dachgeschoss eines historischen Reihenhauses
Ausbau eines Dachbodens zur Wohnung



Altes Waschhaus raffiniert erneuert

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Innenarchitekt Bernd Schüller aus Baumberg hat ein teils denkmalgeschütztes Gebäude-Ensemble der früheren Monheimer Raffinerie zu einem Wohnhaus mit exquisiter Halle umgebaut.  

VON MARTIN MÖNIKES 

 

Monheim, Juni 2016
„Individuell, technisch anspruchsvoll, persönliche Note erkennbar, historisches Flair trotz modernem Design erhalten“, lauteten am Wochenende die Kommentare der meist fachkundigen Besucher im umgebauten Waschhaus der Rhenania-Raffinerie, nachmals Shell, an der Heinrich-Späth-Straße in Monheim. Anlässlich des diesjährigen NRW-„Tags der Architektur“ präsentierte Innenarchitekt Bernd Schüller stundenweise das von Grund auf restaurierte und umgestaltete Waschhaus, das vor rund 100 Jahren entstand. 

 

Schüller, in Baumberg aufgewachsen, ist – so lassen Beiträge in Fachzeitschriften erkennen – auf den Umbau alter Gebäude spezialisiert. „Mit Hilfe alter Akten, Pläne, Bilder und den Erzählungen der Nachbarschaft habe ich zunächst versucht, die historischen Zusammenhänge zu erkennen“, erinnert sich der Innenarchitekt an den ersten Kontakt mit dem Bauherrn Rudolf Seidel und die mehr als einjährige Planungsphase. 

 

„Die Rhenania-Werkssiedlung, Anfang des vorigen Jahrhunderts entstanden, enthielt Wohnungen für alle Klassen, von den Direktoren bis zu den einfachen Arbeitern“, erklärt der diplomierte Ingenieur den ursprünglichen Gebäudezweck. 

 

Es brauchte Zeit, die Ideen des Bauherrn mit den aktuellen rechtlichen Zwängen – etwa zum Energiesparen – und den technischen Möglichkeiten zu vereinbaren. Das Ergebnis aber beeindruckt. Im doppelstöckigen Vorderhaus, das damals Teile der Verwaltung enthielt und nicht unter Denkmalschutz steht, entstanden Wohnräume und moderne Bäder. Der ursprünglich auf der oberen Ebene vorhandene Durchgang zum benachbarten Kasino präsentiert sich heute als gemütlicher Schlafraum, in dem die Betten allerdings hintereinander angeordnet sind. 

 

Clou des Umbaus ist die frühere Badehalle, die – so das Programmheft der Architektenkammer – „einen beinahe sakralen Charakter erlangte“. Die im Krieg völlig zerstörte Halle ist knapp 90 Quadratmeter groß und bis zu 6,20 Meter hoch. Damit bietet sie einen exquisiten Rahmen für alle denkbaren Nutzungen. 

 

Die Besucher – viele aus Köln und Düsseldorf – zeigten sich angetan. Pläne und Skizzen konnten begutachtet werden, und in einem Video waren die Bauarbeiten dokumentiert, bis zum Einbau der Fußbodenheizung. Ulrike Morell aus Köln, nach eigenem Bekunden begeisterte „Schöner Wohnen“-Leserin, schwärmte von dem Umbau, der „nicht dem einheitlichen Zeitgeist folgt“. Beim Tag der Architektur bevorzugen sie und ihr Mann historische Gebäude, in denen heute gewohnt wird. „Die sind viel spannender als Bürogebäude.“ 

 

Monheim war beim Tag der Architektur außerdem noch mit der neuen Musik- und Kunstschule am Berliner Ring vertreten. Die Besucher erfuhren mehr über Fassadengliederung und -materialen, die an Musikinstrumente erinnern sollen. In Langenfeld präsentierte die Solinger MS Planwerk GmbH am Kurfürstenweg ein Passiv-Einfamilienhaus. Luftwasserwärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine großflächige Photovoltaikanlage führen bei dem Objekt zu einer positiven Energiebilanz   

 




Lichtdurchflutete Dachoase

Düsseldorfer Altbau

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Muffige Rumpelkammer, mit Spinnenweben verhangene Diele, düstere Abstellkammer – so mancher Dachboden fristet ein trostloses Dasein. Architekt Bernd Schüller machte dem ein Aus und verwandelte das Dachgeschoss eines denkmalgeschützten Gebäudes in attraktiven Wohnraum.


Analena und Jörg Möhlendick war der Düsseldorfer Altbau, in dem sie wohnten, zu klein und unmodern geworden. Mehr Platz und Komfort sollte her. Unterm Dach schlummerten dafür die Reserven. Das Dachgeschoss des 1905 erbauten Gebäudes bot rund 47 Quadratmeter Fläche, die bislang mit alten Umzugskisten und allerlei Unrat vollgestellt war. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts hatte sich hier wenig getan: Die Dachkonstruktion war ungedämmt und selbst die Fenster von 1905 waren noch im Original erhalten. Um hier attraktive Wohnfläche entstehen zu lassen, mussten zudem die Elektro- und Wasserinstallationen neu verlegt und der Bodenaufbau in Ordnung gebracht werden.

Neu ist der freistehende Kamin, der dem Wunsch der Bauherren nach einer ordentlichen Portion Gemütlichkeit nachkommt. Erhaltenswert waren hingegen die in den Raum hineinragenden Dachbalken, die der neuen Wohnfläche später die typische Dachschrägenromantik verleihen sollte – nur die maroden Fußpfetten mussten dringend ersetzt werden. Der Umbau dauerte insgesamt sechs Monate, im Mai 2011 konnte das Paar sein neues Domizil beziehen, das sich gleich pudelwohl in den neuen vier Wänden fühlte.

Kein Wunder, denn die Symbiose aus alter Bausubstanz mit moderner Architektur kann sich sehen lassen: Die original erhaltenen denkmalgeschützten Innentüren und das aufgearbeitete Eichenparkett sorgen für einen urigen Charme im Maisionette, während eine freitragende, über eine Treppe begehbare Empore als zusätzliches Geschoss dient und dem Raumgefühl Leichtigkeit verleiht. Diese wird unterstrichen durch die vorherrschenden Weiß- und Grautöne der Ausstattung und die große Fensterfront, die Sonnenlicht ungehindert einfallen lässt. Ins Auge fällt die rote Backsteinwand, welche den Abschluss zum Nachbargebäude bildet und neben den Stahlträgern der Empore dem Wohnbereich industriellen Schick verleiht.

 

(Reportage 2013, Magazin „Renovieren und Energiesparen“)

 




Unternehmenskultur – In Szene gesetzt

hunnenberg
Cube Magazin 2012

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Gestalterische Erneuerung der Heike Hunnenberg GmbH

Bei der betrieblichen Umstrukturierung des Bodenbelagsgrosshandels Heike Hunnenberg GmbH erfolgte parallel die gestalterische Erneuerung auf rund 1.ooo m². Dabei legte Innenarchitekt Bernd Schüller sehr viel Wert auf eine unternehmensquarakteristische Umsetzung, sowie auf Kunden- und Mitarbeiterfreundliche Lösungen.
Im Resultat entstand ein völlig neues Raumkonzept, welches sich nun durch eine offene und helle Gestaltung präsentiert. Die Koordination der unterschiedlichen Gewerke bedurfte einer besonderen Aufmerksamkeit, da der zeitliche Rahmen des Umbaus eng gesteckt war und Produktion sowie Verkauf fortgeführt werden mussten. Das neue Corporate Identity wird durch den Innenausbau konsequent vervollständigt. So erfolgte die Farbgebung der Möblierung und der teilweise abgehangenen und verspannten, beleuchteten Deckenfelder reduktiv in weiss. Ausnahmen dazu bilden einzig diverse Details wie unterschiedliche Schubladenfronten aus Vollholz oder Laminate als Applikationen. Nuanciert zeigt sich somit intuitiv die vielseitige Produktpalette. Deutliche Farb- und Materialakzente bilden dagegen betriebsorientiert die eingesetzten Bodenbeläge. Funktionsbedingt und einem eigens erdachten Farbkonzept folgend, ist es dem Kunden möglich die haptischen Qualitäten der verschiedensten Fussböden nebenbei zu erlaufen.
Die individuell entworfene Innenarchitektur wird zudem durch eine akzentuierte Beleuchtung in Szene gesetzt und unterstreicht die sympathische Unternehmenskultur. 
 
(Cube Magazin 2012)




Ein Dachgeschoss im Denkmal

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Am Wochenende können viele Gebäude in Düsseldorf besichtigt werden. Auch eine Luxuswohnung die unter strengen Auflagen des Denkmalschutzes gebaut wurde. 

Aus Alt mach Neu. Wohnraum nach dieser Methode zu schaffen, ist in Düsseldorf nicht gerade ein Boom. Weil der alte Bestand relativ gering ist. Und er – wie gerade im Fall der Florastraße – gerne mal der Abrissbirne zum Opfer fällt. Umso größer die Beachtung, wenn historische Objekte erhalten bleiben und nach Sanierung dennoch modernen Ansprüchen gerecht werden.

Genau dies ist in der Liliencronstraße 3 in Rath geschehen. Der Sohn der Familie Möhlendick, die in dem Haus wohnt, wollte in dem Haus seiner Eltern zurückkehren – allerdings nicht in ein Dachgeschoss ziehen, an dem der Zahn der Zeit kräftig nagte. Das Gebäude ist 1905 erbaut worden. „Der Putz war zu einem großen Teil nicht mehr an den Wänden und die Decken waren brüchig“, erinnert sich Innenarchitekt Bernd Schüller. Zudem betrug die Wohnfläche ohne einen angrenzenden Speicherraum nur 70 Quadratmeter. Das Problem, vor dem Schüller stand: „Es steht alles unter Denkmalschutz.“

 

Ein Balkon an der Gartenseite durfte nicht gebaut werden. 

Die Pläne des Bauherren, sich mit seiner Lebensgefährtin in historischer Bausubstanz ein modernes Heim zu schaffen, fand in der Gesetzgebung seine Grenzen: "Ein Balkon zum Beispiel an der Gartenseite des Gebäudes konnte nicht verwirklicht werden.“ Auch die Dachbalken mussten erhalten bleiben. Ein Kompromiss wurde aber gefunden, um mehr Wohnraum zu erschließen: Eine Wand und die Decke wurden herausgerissen, dafür durfte ein Stahlträger eingezogen werden, um eine zweite Wohnebene zu schaffen, die über eine Treppe erreicht werden kann. Gewinn an reinem Wohnraum: 40 Quadratmeter begehbare Flächen.

 

Vielfältige rechtliche Vorgaben wurden unter einen Hut gebracht. 

„Meine Hauptaufgabe war es, alle Interessen unter einen Hut zu bringen“, erklärt der auf Dachgeschosswohnungen spezialisierte Architekt. Allein für den Entwurf mit der Berücksichtigung von Energieeinsparverordnung, Brandschutz, Statik, Denkmalschutz und Baurecht gingen zwei Monate ins Land. Umso kürzer war die Bauzeit von Januar bis Juni 2011. Für mehr Licht als vorher – auch ein Zugeständnis der Behörden – sorgen drei große, ein kleines Dachgeschossfenster und ein großes Brandschutzfenster. Auflage für die Erneuerung der alten Luken zur Straßenseite hin: Der Abstand der „Wiener Sprossen“ auf den Fenstern musste eingehalten werden. Imitate aus Holz wurden deshalb auf die Doppelverglasung geklebt. 

 

Zur Person: Bernd Schüller ist 48 Jahre alt. Der Düsseldorfer Diplom-Ingenieur gestaltet nicht nur privaten Wohnraum, sondern beispielsweise auch Showrooms, Büros und Möbel.

 

(Westdeutsche Zeitung vom 22. Juni 2012)





Unter Dach und Fach

Cube Magazin 2011
Cube Magazin 2011

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In historischer Bausubstanz entsteht ein modernes Wohnbüro

Eine Art modernes Wohnbüro sollte entstehen und das gleich unterm Dach – so in etwa lautetet wohl der Wunsch des Bauherrn, als er das in Düsseldorf ansässige Büro Schüller-Architektur mit dem Umbau des Dachgeschosses seines 1922 erbauten Siedlungshauses beauftragte. 

 

Das zweite Obergeschoss, das einen Umbau erfahren sollte, bestand ursprünglich aus drei Räumen und einem Speicher darüber. Durch die Beseitigung aller statisch irrelevanten Bauteile einerseits und dem Einbau der großen Fensterkassette andererseits konnte ein neues, an eine Galerie erinnerndes Raumgefühl entstehen. 

 

Dank genauer Planungen, die auch die individuell gestalteten Griffdetails im Innenausbau mit einschlossen, und exakter Konzeption wurde aus der Vision tageslichtdurchflutete Realität. Zusätzlich unterstreichen linear entworfene Möbel mit fließenden Funktionsbereichen den freien Charakter und untermalen die Offenheit des gesamten Wohnraums. Durch den sensiblen Einsatz der Materialien, der sorgfältigen Auswahl von Farbe und Struktur ergeben sich beinahe sinnliche und ausbalancierte Gestaltungsakzente. Dazu gehören zum Beispiel die ausgesuchten Lampensysteme, welche die vorhandene Balkenkonstruktion filigran umspielen.  

 

Da der multifunktionale Umbau ebenfalls als Gästezimmer fungieren sollte, wurde auch ein kleines Bad vorgesehen. Dies ist allerdings – aufgrund geschickter Fugenanordnung – von außen nicht als solches zu erkennen. Auch hier findet sich das eigenwillige Lichtkonzept mit hinterleuchteten Spiegeln wieder, das durch eine von innen beleuchtete Ganzglastreppenbalustrade ergänzt und komplettiert wird. 

 

„Um alle Realisierungen der Ideen zu erreichen, war es wichtig, die ausgesprochenen Wünsche der Bauherren intuitiv umsetzen zu können und diese speziell während der Planungsphase ständig über jedes Detail zu informieren“, erklärt der für Konzept und Ausbau verantwortliche Innenarchitekt Bernd Schüller. Dass das Ergebnis der befreienden und gleichzeitig meditativen Wohnatmosphäre nun auch ganz nebenbei aktuellsten Anforderungen der Energieeffizienz genügt, bemerken die Bewohner wohl nur anhand gesunkener Nebenkosten.





Spiegelnde Oberflächen

Spiegelnde Oberflächen zeigen in der Küche immer Neues 

Viel Platz auf wenig Raum – das war die Zielsetzung des Umbaus im Erdgeschoss des Ehepaars Ritter. An der Keldenichstraße 36b in Gerresheim hat Innenarchitekt Bernd Schüller ganze Arbeit geleistet. „Früher war es sehr beengt, jetzt erscheint der Raum viel größer“, sagt Peter Ritter. Hell und einladend kommt der Kochund Wohnbereich des Hauses jetzt daher. Wände wurden eingerissen, Möbel entfernt, um die Räumlichkeiten nur mit dem Nötigsten einzurichten. Besonders wichtig war Ritter ein großer Esstisch. „Meine Frau und ich haben schließlich gern Besuch“, sagt der Bauherr.
In einem drei Meter langen Eichen-Modell hat er das Richtige gefunden. In der komplett in Weiß gehaltenen Küche sind die verglasten, spiegelnden Oberflächen der Möbel auffällig. „Egal, wo man steht oder sitzt, man sieht immer etwas Neues in den Spiegelbildern der Schränke“, sagt Ritter.
Außerdem außergewöhnlich: die Corian-Arbeitsplatten des Kochbereichs. „Dabei handelt es sich um ein extrem resistentes Material aus der Medizin“, erklärt Architekt Schüller. Das farbliche Konzept aus Weiß und Schwarz – im Flur wurden Schieferfliesen verlegt – findet sich auch im Vorgarten wieder. Zwei Findlinge und eine Bank aus chinesischem Granit runden das Bild vor der denkmalgeschützten Fassade ab. Besichtigung: Keldenichstraße 36b, morgen von 13 bis 17 Uhr.

 



Kleines Haus, große Ideen

2011
Westdeutsche Zeitung 2010

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Peter Ritter wohnt in einem Traumhaus voller guter Einfälle – jetzt ist’s zu besichtigen. 
 

Solch ein Dach gibt es in Düsseldorf sicher nicht noch einmal. Neun Fenster lassen mildes Nordlicht herein. Die Fenster oben sind 1,40 Meter hoch, die der mittleren Reihe 1,20 Meter, die unteren 80 Zentimeter. „Ein optischer Trick“, verrät Innenarchitekt Bernd Schüller, ein Kniff, wie ihn schon große Baumeister etwa der Renaissance eingesetzt haben. Wer einmal im Dachgeschoss von Peter Ritter gestanden hat, bemerkt die Wirkung sogleich: Die unteren Fenster wirken größer, der Raum selbst dadurch tiefer. Tag der architektur Das Haus von Peter Ritter befindet sich in Gerresheim an der Keldenichstraße 36 b. Die Straße verläuft parallel zur Benderstraße und ist auch mit Straßenbahnen der Linie 703 gut zu erreichen (am Rathaus Gerresheim aussteigen). Besichtigungszeiten am Tag der Architektur: Samstag von 13 bis 17 und Sonntag 13 bis 15 Uhr.

Nicht der einzige Aha-Effekt, der beim Tag der Architektur am Wochenende in dem Haus an der Keldenichstraße in Gerresheim zu erleben ist. Natürlich lassen sich alle Dachfenster öffnen, die oberen drei per Motor. Und weil der knapp 40 Quadratmeter große Raum fast fünf Meter hoch ist, hat der Hausherr selbstreinigendes Glas einbauen lassen. Nano-Technologie, Lotusblüteneffekt sind die Stichworte. Peter Ritters Frau hat ein Fotoalbum angefertigt. „Abenteuer Umbau“ steht vorne drauf – und da muss der Haus- und Bauherr laut auflachen. „Das stimmt“, sagt er und lobt ausdrücklich seinen Architekten und dessen visionäre Kraft.

Die hat das ganze Haus verwandelt, neun Monate hat’s gedauert, Schüller schwärmt im Gegenzug von der Ruhe und dem Vertrauen seines Auftraggebers. Aus dem verschachtelten und nur 5,50 Meter breiten „Selbstversorgerhaus“ – gebaut einst mit großem Gemüse- und Obstgarten für Versehrte des 1. Weltkriegs – ist ein Schmuckstück geworden, der Liebe Peter Ritters zu seinem Haus und dem grünen Stadtteil geschuldet. Einbaustrahler, beleuchtetes Panzerglas, pfiffige geräumige Einbauschränke mit Spezialgriffen: Die 120 Quadratmeter Wohnfläche sind ausgenutzt, ohne dem Besucher ein Gefühl der Enge zu geben. Der Besuch lohnt sich.